Zirkusnummer nach Gewitter!

„Vergangene Pfingstfeiertage hatten wir ein Gewitter mit heftigen Regen. Wir sahen schon die dunklen Wolken, die Tauben hatten Freiflug und wir holten sie durch Fütterung herein. Wie bei kleinen Kindern, wollten drei Tauben absolut nicht in den Schlag. Wir lockten und pfiffen, leider ohne Erfolg.

„Na, dann bleibt ihr draußen!“, schimpfte ich und wir gingen ins Haus und schauten die 18.oo Uhr Nachrichten im  Fernseher an.

Das Gewitter brach los, es blitzte, donnerte und krachte und heftiger Regen dazu. Den drei Tauben war das natürlich nicht geheuer!

Was machten unsere drei Tauben? Sie setzten sich auf unsere Steinsitzgruppe, die im Trockenen aufgestellt ist, wer die Gegebenheiten bei uns kennt, weiß wo das ist, nämlich unmittelbar am Fenster unseres Kaminzimmers, wo auch unser Fernseher steht.! „Die Drei“ bemerkten, daß der Fernseher läuft und vernahmen unsere Stimmen. „die Drei“ setzten sich auf das Fensterbrett und pickten an der Fensterscheibe, so quasi:: „hier sind wir, helft uns“! Ich habe dann mit ihnen gesprochen, daß sie jetzt warten müssen, bis der starke Regen vorbei ist. Sie saßen eisern am Fensterbrett und pickten weiter an die Fensterscheibe.

Nach Abklingen des Gewitters gingen wir nach draußen, machten uns bemerkbar, ich streckte den Arm aus, die eine flog mir auf den Arm, die zweite auf den Kopf und eine auf Hermann`s Schulter! So ließen sie sich dann in die Schlaganlage tragen!

Was uns immer wieder fasziniert, ist das bedingungslose Grundvertrauen, was wir von den Tauben zurückbekommen, da lohnt es sich, für jedes einzelne Tier vollen Einsatz und Fürsorge zu bringen.

Euer Frankenland-Derby-Team
Irene und Hermann


 
„Eine kleine wahre Geschichte über eine schwarze Taube, Namens Blacky…

Blacky, so habe ich sinnigerweise die schwarze Jungtaube genannt, die ein wunderschöner schwarzer Vogel geworden ist. Blacky war einer der ersten Jungtauben, die bei uns auf dem Derbyschlag war und zwar in Abteil 1.

In der täglichen „Bezugsstunde“ - mit Erdnüssen und spielen - war er immer bei mir.

Trotz Beachtung des Rein-Raus-Prinzips nach dem TschG,  mussten wir ihn in der Quarantäne gesund pflegen und haben ihn nach 10 Tagen wieder in sein Abteil gegeben.

Um so mehr war ich erstaunt, dass sich Blacky nicht mehr in Abteil 1, sondern in Abteil 4 aufhält, er sehr zurückhaltend war, ja fast scheu.

Es ist folgendes passiert: Es gibt auch bei den Tauben eine gewisse Hirarchie, d.h. unser Blacky wurde durch seine Abwesenheit  von Abteil 1 – 3 verdrängt und im Abteil 4, wo jüngere Derbytauben waren, wurde er dann akzeptiert. Dadurch hatte er sein Selbstbewusstsein verloren. Dieses Selbstbewusstsein hieß es, wieder aufzubauen, Ich machte folgendes: Sobald ich den Schlag zur „Bezugsstunde“ betrat, ging ich ganz bewusst zu Blacky und gab ihm als Ersten, vor allen anderen, die Erdnüsse spielte mit ihm und schenkte ihn meine ganze Aufmerksamkeit. In den weiteren Tagen, wenn ich den Schlag betrat, „törnte“ er mich an, überschlug sich fast, dass ich dachte: „der braucht kein Weibchen mehr“. 

Heute ist Blacky der Macho Nr. 1 in den Abteilen 1-4 und hat zwei Weibchen, eines vom Abtei 1 und eines von Abteil 4, ist einer der Vitalsten und trainiert derzeit am Haus sehr gut mit.

An diesem Beispiel ist zu erkennen, wie wichtig Beobachtung und Zuwendung im Schlag ist.

Beste Grüße

Eure Irene Steger

15.09.2017 | 19:13 Uhr
Einsatz zum Finalflug

12.09.2017 | 08:44 Uhr
3. Preisflug über 165 km

09.09.2017 | 09:44 Uhr
AS-Tauben-Auswertung erstellt

05.09.2017 | 09:12 Uhr
2. Preisflug über 165 km

22.08.2017 | 08:30 Uhr
1. Preisflug über 120 km

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Helmut Petri
  
 
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